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„CYCLINGWORLD EUROPE beendet Winterdepression“


Diese Headline hätte ich vermutlich für die Titelseite einer Zeitung gewählt, wenn ich einen Bericht über das Messewochenende schreiben sollte. Für Outdoor-Liebhaber*innen, insbesondere Radfahrende, ist der Winter ja meist ohnehin lang. Diesen Winter empfand ich persönlich als besonders lang, zäh und dunkel, und die ein oder andere Sinnfrage zu den sonst buntesten Themen schob sich öfter mal zwischen die hellen Stunden.

Als grundsätzlich sehr positiv und optimistisch eingestellter Mensch lebe ich von der Energie aus echter Verbindung und Austausch, aus Bewegung in der Natur – gemeinsam oder für mich allein. Daraus entsteht die Kreativität, die ich für mein Leben und natürlich meinen Beruf brauche. Ich schätze auch den Winter für seine ruhigen, entschleunigenden Seiten und tiefen Prozesse … doch gerne auch zum Anlaufnehmen.

Schon die Vorbereitung auf die Ausstellung bei der CYCLINGWORLD EUROPE hat den Winterfilter spürbar gelüftet. Doch mit dem Öffnen der Pforten im Areal Böhler wehte er für mich endgültig davon. Mit jedem Gespräch wurde klarer: Die Saison beginnt, die Freude steigt, die Ideen sprießen und all das macht natürlich Sinn. Aus dem persönlichen Austausch weiß ich, dass es wirklich sehr vielen so ging – sowohl hinter als auch vor der Ladentheke.

Und aus eben diesem Austausch weiß ich auch, dass die Begeisterung für das Event und das beste Fortbewegungsmittel der Welt – trotz aller Branchenwidrigkeiten – ungebrochen bleibt und auch weiter gewachsen ist.
Und das Wachstum und die Entwicklung der „finest cycling show“ sprechen Bände. Schaut euch um. Die Ausstellenden, Teilnehmenden und Mitwirkenden stimmen ein. Die Veranstaltenden der Cyclingworld Europe haben einen Ort der Möglichkeiten geschaffen und ein Tor in die Saison mit so viel Potenzial geöffnet.

Jetzt freue ich mich richtig auf die Saison <3